Christoph Müller und Henning Hartmann lesen aus dem Buch zur Geschichte der GFS

„Vom königlichen Musiktheater bis zur Gründung der GFS“ und „Stephan Weil Der Jungstar“ Christoph Müller und Henning Hartmann, Mitglieder des Schauspielensembles, lesen aus dem Buch zur Geschichte der GFS, das druckfrisch zur Jubiläumsmatinee am Sonntag, 22. Januar, vorliegt. Im weißen Einband mit eingeprägtem GFS-Logo eröffnet sich den Leserinnen und Lesern ein Stück hannoverscher Kulturgeschichte, ein Kampf engagierter Bürgerinnen und Bürger um eine für die Landeshauptstadt Hannover würdige und angemessene Spielstätte ihres Theaters. „Hannover braucht ein Schauspielhaus“ mit diesem öffentlichen Aufruf gründete sich vor 50 Jahren die Gesellschaft der Freunde des Hannoverschen Schauspielhauses. Mehr als 25 Jahre dauerte es, bis der Traum wahr wurde und 1992 das Schauspielhaus in der Prinzenstraße eröffnete. Heute ist der Verein mehr denn je Freund und Förderer des Schauspiels.

Am Anfang stand das Datum des Jubiläums und die vage Vorstellung, inne zu halten und einen Blick auf die bewegte Vergangenheit des Vereins zu werfen. Und dabei wurde deutlich, dass die Geschichte der GFS die Geschichte der vielen Menschen und  ihrer Liebe wie auch ihres unermüdlichen und unbeirrbaren Engagements zum Theater ist. Diesen Menschen ist das Buch gewidmet. Hans Peter Wiechers und Gabi Stief haben mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus über 5 Jahrzehnten gesprochen, sie haben sie gefragt, wie sie die GFS erlebt haben und wie ihre Liebe zum Theater sich in Engagement für das Schauspielhaus gewandelt hat. Aus den Erinnerungen und Erzählungen haben sie 12 Zeitzeugenportraits, u. a. von Stephan Weil, Gründungsmitglied Edith Obst, die Schauspieler und langjährigen Mitglieder Ernst-Erich Buder und Dieter Hufschmidt, dem ehemaligen und heutigen Intendanten Ulrich Khuon und Lars Ole Walburg aufgeschrieben. Den Portraits vorangestellt ist eine historische Darstellung. In vier Abschnitten hat Franziska Saniter aus dem Inhalt von zwei Umzugskartons, aus unzähligen Protokollen, Zeitungsartikeln, persönlichen Vermerken, Broschüren und zum Teil nur unvollständig beschrifteten Bildern die Geschichte der Gesellschaft unterhaltsam nachgezeichnet. Das Ergebnis ist eine lebendige und lesenswerte Chronik des Vereins, ein Stück hannoverscher Kulturgeschichte, aber auch die Chronik des Engagements theaterbegeisterter Menschen in Hannover für ihr Schauspielhaus.

Leseprobe

Bezugsquellen:

Das Buch „50 Jahre Gesellschaft der Freunde des Hannoverschen Schauspielhauses e.V. – GFS“ kostet 15 Euro und ist zu beziehen

  • Bei der GFS per Mail: schauspielfreunde.hannover@gmx.de (bei Postversand zzgl. 2 Euro Porto und Verpackung)
  • Im Schauspielhaus an der Theaterkasse und am Bücherkiosk im Foyer

Foto: Wolf Huy